serels wrote:Wie bei so vielen gibt es zu diesen Themen unterschiedliche Meinungen und ich gehe subjektiv von mir aus, wenn ich versuche Lesbarkeit und Ästhetik in meinen Gestaltungen zu verwirklichen.
Deine Texte sollen also in erster Linie für Dich (subjektiv) lesbar sein? Das passt aus meiner Sicht nicht wirklich dazu, sie Anderen im Web zugänglich zu machen. Natürlich soll die Gestaltung einer Webseite bzw. eines Blogs auch immer dem Betreiber gefallen, aber in erster Linie doch dem Besucher der Seite das Lesen angenehm machen.
serels wrote:Aber, wie auch immer ist der Vorschlag, den strong tag via css so zu steuern nicht wirklich zielführend, weil dann ja IMMER strong-text mit dieser Farbe versehen wird und das ist nicht das gemeinte Ziel.
Grundsätzlich ist das über CSS-Klassen wie etwa
Code: Select all
.rot { color: #f00; }
.gruen { color: #0f0; }
.blau { color: #00f; }
lösbar und dann sogar relativ unabhängig von der konkreten Auszeichnung im Code
Code: Select all
<p><strong class="rot">Rot</strong>, <em class="gruen">grün</em> und <span class="blau">blau</span> sind Farben.</p>
einzusetzen.
Empfehlen könnte ich das so allerdings auch nicht, denn erstens sind die Klassennamen wenig semantisch (was nicht sooo wild wäre) und zweitens ginge es so arg auf die Zugänglichkeit der Inhalte (Farbenblindheit).
Zudem ist es natürlich einigermaßen anstrengend, so seine Einträge zu schreiben -- aber, auch wenn einem das immer keiner glaubt: vernünftig ausgezeichnetes (X)HTML ist kein Kindergeburtstag. Deswegen erzeugen so viele WYGIWYS-Editoren kruden Code.
serels wrote:Außerdem war das Thema Farbe ja nur EIN Beispiel um meine Frage zu verdeutlichen, nämlich eine Erweiterung der Editiermöglichkeiten entweder via Plugin oder (nicht sehr tiefgreifenden) Code. Und das ohne Wyswyg.
Ohne WYGIWYS
und "einfach" geht eigentlich gar nicht
Natürlich kann man -- was leider auch viele Leute tun -- in den non-WYGIWYS-Editor einfach unformatierten Text eingeben und fertig. Mit etwas Glück zurren Template und Markup-Plugins das sogar einigermaßen zurecht, sodass es halbwegs anständig aussieht. Aber ansonsten ist Sinn und Zweck des "Nicht-Editors" schon, (X)HTML einzugeben.
Der "Nicht-Editor" hat ja auch rudimentäre Buttons zur Textauszeichnung. Diese kannst Du prinzipiell über das Ereignisplugin "Sonderzeichen/Erweiterte Buttons für Non-WYSIWYG" (serendipity_event_typesetbuttons) erweitern. Der Clou dabei ist, dass Du Dir sogar "eigene" Buttons anlegen kannst, die dann einen von Dir voreingestellten Codeschnippsel ausgeben, beispielsweise die oben genannten strong-Tags nebst Klasse.
Was nun den "Schreibfluss" angeht, kann man empfehlen, den Text zuerst extern (etwa in einem Texteditor, aber bitte
nicht in Word!) niederzuschreiben und dann ins Editorfenster zu kopieren und dort nachträglich zu formatieren. So lange der kopierte Text frei von jeglicher Formatierung ist, ist das völlig problemlos. (Daher der Verweis zu Word; Word hinterlässt nämlich solche Formatierungen im Text.) Man markiert einfach den zu formatierenden Textteil und klickt den entsprechenden Button.
YL